Im Alter kann alles anders sein

Pflege im Alter
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Wer gerade einmal am Anfang seines Lebens steht, muss viele Entscheidungen für das Alter treffen. Der Anfang ist aber hier nur symbolisch gemeint, meist ist es der zweite Lebensabschied, in dem die Entscheidungen fallen müssen. Viele Menschen in diesem Alter leben lieber im Jetzt als in der Zukunft. Das ist auch gut so, es sollte jeder Augenblick genossen werden. Doch bei allem Genuss darf die Zukunft nicht außer Acht gelassen werden. Menschen in dieser Altersklasse sollten sich einmal mit ihren Eltern unterhalten. Die Eltern sind gerade in der Phase des Lebens, die den jungen Menschen noch bevorsteht. Die Eltern werden von Versorgungslücken im Alter erzählen. Das beginnt bei der Rente und endet bei der Pflege.

Überall hat der Staat in den letzten Jahren die Zuschüsse reduziert. Die Begründung dafür liegt klar auf der Hand, die Kassen sind leer und die Zahl der Geburten sind niedrig. Der Generationsvertrag ist eigentlich durch die niedrigen Geburtszahlen nichts mehr wer. Immer weniger junge Menschen müssen mit ihren Abgaben, die Menschen im Alter finanzieren. Der Generationenvertrag kann also als gescheitert betrachtet werden. Getreu dem Motto „hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“, sollte also jeder schon möglichst früh etwas für sein Alter machen. Auch wenn es noch so fern ist.

Die Pflegeversicherung ist heute auch ein Muss

Die Pflege von alten und kranken Menschen wird immer teuerer. Doch auf die Hilfe oder besser gesagt auf die Pflege sind viele Menschen angewiesen. Wer sich selbst nicht mehr helfen kann, braucht eben jemanden. Gratis sind diese Leistungen jedoch nur innerhalb der Familie. Wer sich aber die Familien von heute anschaut, sieht schnell, dass kaum ein Kind viel Zeit hat, um sich um die Pflege der Eltern zu kümmern. In der heutigen Familie müssen beide Partner arbeiten und sich um di Kinder kümmern. Es kann auch nicht davon ausgegangen werden, dass die Kinder überhaupt in der Nähe der Eltern leben werden. Das ist unsere moderne Welt, keiner hat Zeit für den anderen. All das wird aber in den nächsten Jahren von viel schlimmer werden. Die Arbeit wird mehr werden und die Arbeitgeber erwarten eine große Mobilität. Daher sollte sich auch unter diesem Aspekt jeder eine Pflegeversicherung zu legen.

Jeder Pflichtversicherte hat eine Pflegeversicherung

Jeder der pflichtversichert ist bezahlt auch einen Teil seines Geldes automatisch in die Pflegeversicherung ein. Diese Versicherung bezahlt dann die Pflege im Falle eines Falles. Der Grad der Zahlung wird durch die Pflegestufe definiert. Je nach Pflegestufe werden dann entsprechende Mittel für die Pflege bezahlt, doch diese Mittel decken bei Weitem nicht die Kosten für die Pflege. Der Aufenthalt im Pflegeheim ist für viele Menschen schon schlimm, da sie die gewohnte Umgebung aufgeben müssen. Doch bei vielen Menschen geht es gar nicht anders. Daher müssen sie in Pflegeheim und die Mittel aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen nicht aus.

Daher ist der Pflegebedürftige dazu verpflichtet, von seiner Rente die Differenz zwischen den Mitteln aus der Pflegeversicherung und den realen Kosten zu zahlen. Wenn die Kosten nun immer noch nicht gedeckt sein sollten, so wird das Sozialamt eingeschaltet. Doch dieses Amt zahlt nur, wenn die Kinder des Pflegebedürftigen ganz bestimmte Grenzwerte an finanziellen Mitteln nicht überschreiten. Das bedeutet, Kinder, die ein großes Vermögen haben oder eine bestimmte Einkommensgrenze überschreiten, müssen zahlen. Das Sozialamt wird in diesem Falle nicht für die Pflegekosten aufkommen. Außerdem darf der Pflegebedürftige kein Eigentum besitzen, da es sonst vom Sozialamt veräußert wird und die Erlöse für die Deckung der Kosten genutzt wird. Das es auch bei diesem Punkt Grenzwerte gibt ist klar.

 

Doch welche Eltern möchten die Kinder belasten?

Die Eltern möchten den Kindern nicht auf der Tasche liegen, schließlich haben die Kinder ihr eigenes Leben und damit auch andere Kosten. Eine private Pflegeversicherung ist daher dringend anzuraten, da sie die Differenz bei den Pflegekosten abdeckt. Die private Pflegeversicherung deckt die Kosten bis zu 90 % aller zu bezahlenden Kosten ab. Die Preise für ein Pflegeheim liegen derzeit bei 2.500 bis 3.000 Euro im Monat. Das ist erheblich mehr als eine durchschnittliche monatliche Rente einer Person, die pflichtversichert ist.

Diesen Personen bleiben nur zwei Möglichkeiten. Die erste ist, die Kosten für die Pflege aus eigener Tasche zu zahlen. Das ist nicht nur teuer, sondern schmälert auch das Erbe der Nachkommen. Der zweite Weg ist der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung. Diese sind in der Regel nicht sehr günstig, doch sie zahlen auch ganz erheblich im Fall der Fälle. Doch wer sich einmal genau ansieht, was im Fall der Fälle bezahlt werden muss, der wird schnell die Notwendigkeit einer privaten Pflegeversicherung einsehen.

Heute sollte niemand sich mehr auf den Staat verlassen, er wird in Zukunft immer weniger Geld zur Verteilung haben. Daher ist sich jeder wirklich selbst überlassen und sollte die Chance einer privaten Pflegeversicherung nicht an seiner Nase vorbeigehen lassen. Diese Art von Versicherung ist wichtig, obwohl es heute noch niemand zu erkennen vermag. Das Alter und seine Probleme sind soweit weg. Nur wer zu spät handelt, der zahlt noch mehr. Daher immer in jungen Jahren eine private Pflegeversicherung abschließen.