Kapital und Leben absichern, eine gute Lösung mit der Fond LV
Es gab eine Zeit, da war die Kapitallebensversicherung das Beste, was jemand abschließen konnte. Die Versicherungssumme wurde mit dem Eintritt in die Rente ausgezahlt und damit konnte sich jeder noch eine schöne Zeit in der letzten Hälfte seines Lebens machen. Der Versicherte hatte schließlich auch lange und regelmäßig dafür gespart. Nur waren die Lebensumstände als die Kapitallebensversicherung noch interessant waren andere. Die Menschen fingen früher an zu arbeiten und die Laufzeiten der Versicherungen waren auch entsprechend länger. Doch die Versicherungen haben diesen Trend schon vor einigen Jahren erkannt und führte eine neue Form der Lebensversicherung ein, die fondgebundene Lebensversicherung.
Damit versuchten die Versicherungen, dem Geschäft mit der Lebensversicherung eine neue Dynamik zu verpassen. Das ist ihnen auch wirklich gelungen. Doch eine Versicherung macht nichts ohne Hintergedanken, der aber wiederum dem Klienten der Versicherung zugutekommt. Sie haben praktisch ihre eigenen Fonds gegründet und verwalten nicht nur das Geld aus den fondgebundenen Lebensversicherungen darin, sondern auch andere Gelder aus anderen Versicherungen. Damit ist der Fond wirtschaftlich besser aufgestellt und kann somit auch bessere Geschäfte tätigen.
Wie funktioniert eine fondgebundene Lebensversicherung?
Der Kunde zahlt wie bei allen anderen Versicherungen regelmäßig einen bestimmten Betrag in die Versicherung ein. Dieser hängt ab von der vertraglich fixierten Versicherungssumme, die der Versicherte im Todesfalle oder am Ende der Vertragslaufzeit ausgezahlt bekommt. Doch zwischen den Summen gibt es Unterschiede. Die Todesfallleistung kann von der dem aktuellen Bewertungsstand der Versicherung abweichen. Das ist so ähnlich wie bei einer Kapitallebensversicherung. Doch der Versicherte hat bei einer fondgebundenen Lebensversicherung andere Möglichkeiten. Er kann die Auszahlungssumme am Ende der Laufzeit selbst beeinflussen. Der Versicherte bestimmt selbst, in welche Fondart er investiert.
Menschen, die etwas risikobereiter sind, werden einen Fond mit einer größeren Wertschwankung wählen als Menschen, die eben risikoscheu sind. Wie bei allen Versicherungen gibt es eine Wahrscheinlichkeitsrechnung für die Summe am Ende der Laufzeit. Hier handelt es sich um Prognosen, aber nicht um reale Werte. Daher sind solche Werte immer mit einer gewissen Skepsis zu betrachten. Die wenigsten haben mit dem Börseneinbruch im letzten Jahrzehnt gerechnet. Daher haben die mathematischen Modelle der Versicherungen so einen Absturz der Börse vielleicht nicht berücksichtigt.
Was ist ein Fond?
Ein Fond kann mit einer Aktie verglichen werden. Diese Aktie wurde an einem Unternehmen erworben, welches sich ausschließlich mit Kapitalgeschäften beschäftigt. Fond haben sogenannte Schwerpunkte, in denen sie ihre Geschäfte tätigen. Einige investieren nur in Aktien, andere in Devisen oder nochmals andere in Rentenpapiere. Um das Risiko klein zu halten, wurden sogenannte Dachfonds gegründet, die verschiedene Fonds mit verschiedenen Anlageschwerpunkten zusammenfassen. Wer also ein kleines Risiko haben möchte, sollte in einem Dachfond investieren. Allerdings hat derjenige dann auch die geringsten Aussichten auf hohe Renditen. Investiert jemand in einen speziellen Fond, wie zum Beispiel in einen Aktienfond, dann hat er ein hohes Risiko und die höchste Chance auf Rendite. Doch bevor eine Person sich dafür entscheidet, in welche Art von Fond er investieren möchte, muss zu nächst eine Einstufung der Risikobereitschaft gemacht werden. Erst wenn dieses Ergebnis vorliegt, kann in den gewünschten Fond eingezahlt werden.
Die Stärke einer solchen Versicherung liegt in der langen Laufzeit. Während der Laufzeit werden die Kurse schwanken, von ganz hoch bis ganz tief. Da aber in jeder Phase, also regelmäßig Fondanteile gekauft werden, ergibt sich ein Mittelwert. Dieser Mittelwert hat eine steigende Tendenz, die einen Teil der Rendite ausmacht. Der größere Anteil an der Rendite macht allerdings die Wertsteigerung der Anteile aus, die sich über die Jahre ergibt. Natürlich kann der Wert am Tage der Ausschüttung etwas tiefer liegen. Da die Fonds der Versicherung an den Börsen gehandelt werden können, kann sie auch jeder Kunde zu dem Zeitpunkt verkaufen, wenn der Kurs wieder gestiegen ist.
Doch der freie Verkauf ist erst nach Ablauf des Versicherungszeitraums erlaubt. Der Rückkaufswert einer fondgebundenen Lebensversicherung wird immer von der Versicherung bestimmt. Eines muss allerdings gesagt werden, die Fonds der Versicherungen wirtschaften wirklich gut. Damit fahren sie Renditen ein, die nicht jeder Fond generieren kann. Das hängt natürlich auch mit den staatlichen Vorgaben zusammen, die für diese Art von Fonds gelten. Außerdem wird auch der Todesfall mit einer definierten Summe bei einer fondgebundenen Lebensversicherung.
Worin liegen die Schwächen einer fondgebundenen Lebensversicherung
Die Nachteile liegen ganz klar in den Abschluss- und den Verwaltungsgebühren der Versicherungen. Wer sich hier einmal viel Zeit nimmt und die Auszüge genau studiert, wird schnell klar, dass es eine teuere Sache werden kann. Leider ist nicht jeder Versicherungsvertreter so fair und nennt die Kosten für die Verwaltung und den Abschluss im Vorfeld. Auch der Rückkaufwert ist wie bei allen Lebensversicherungen mit Ausschüttung immer ein großer Nachteil.
Es ist eine reine Geschmackssache, doch eines sollte sich jeder beim Abschluss einer fondgebundenen Lebensversicherung überlegen. Wie werden die Hinterbliebenen abgesichert und was soll für das Alter gemacht werden. Auf die staatliche Hilfe bei der Rente sollte sich niemand verlassen. Daher muss etwas getan werden. Eine Risiko-Lebensversicherung mit einem Fond zu kombinieren ist sicherlich eine Lösung. Doch ein normaler Fond hat nicht so strenge Auflagen wie die Fonds der Versicherung. Das Risiko ist somit viel größer, das das Geld verloren geht.
