Daten auf der Kreditkarte finden kaum Beachtung

Kreditkarten im Vergleich

Die Kreditkarte ist ein spannendes und interessantes Thema und es gibt allerhand über sie zu sagen. Durch ihre Eigenschaft, den Inhaber mit größter Flexibilität zu versorgen und sicher und vielseitig einsetzbar zu sein, hat sie sich in vielen Geldbeuteln einen festen Platz erobert. Die Kreditkarte wird genutzt, wenn es auf Reisen geht. Ohne ständig für Bargeldnachschub zu sorgen, kann man die Familie zum Essen ausführen, ein Auto mieten oder das Hotel bezahlen. Sollte dann doch einmal Bargeld von Nöten sein, so kann man mit der Kreditkarte weltweit Geld an Automaten abholen. Es erübrigt sich, eine dicke Urlaubkasse mit sich herumzutragen. Wenn eine solche Urlaubskasse gestohlen wird, ist der Urlaub hin und der finanzielle Schaden recht groß. Wird die Kreditkarte gestohlen oder gerät in Verlust, so meldet man dies umgehend der Kreditkartengesellschaft und die Karte wird so schnell wie möglich gesperrt.

Der Schaden wird so auf ein Minimum begrenzt und für den Inhaber bleibt meist nur ein Restbetrag in Höhe von 100 Euro, der in den meisten Fällen als Selbstanteil bei Schäden vereinbart wird. Auch für Geschäftsleute ist die Kreditkarte zu empfehlen, weil es so ganz übersichtlich möglich ist, die Reisekosten und Spesen nachzuweisen und es muss kein umständlicher Vorschuss abgerechnet werden. Die Geschäftskreditkarte bietet große Erleichterung für den Mitarbeiter, der die Karte nutzt, und die Buchhaltung, die es wesentlich einfach hat. So ist es heute recht normal und üblich, eine Kreditkarte im Portemonnaie zu haben und eigentlich verschwendet fast niemand einen Blick auf die Daten, die auf der Kreditkarte zu finden sind.

Welche Daten sind auf der Karte zu finden?

Zunächst einmal fällt auf, dass der Name des Inhabers der Karte auf der Vorderseite gut sichtbar geprägt ist und außerdem ist dieser auch noch auf dem Magnetstreifen der Karte gespeichert. So bekommt die Karte schon mal sozusagen einen Namen. Es gibt Ausnahmen, denn es gibt Geschenkkarten oder auch einige Prepaid Kreditkarten, die keine Namen auf der Karte haben. Außerdem findet sich auf der Karte das Verfallsdatum. Ebenfalls auf der Vorderseite und auch auf dem Magnetstreifen/Chip wird das Jahr und auch der Monat angegeben, an dem die Kreditkarte ihre Gültigkeit verliert. Die Karte muss auch eine Prüfziffer aufweisen, die man üblicherweise mit CVC1 oder CVV1 bezeichnet. Diese Prüfziffer ist ausschließlich auf dem Chip bzw. Magnetstreifen gespeichert und ist nicht zu sehen. Auf der Rückseite der Kreditkarte muss gut sichtbar die Unterschrift des Karteninhabers zu finden sein. Diese wird weder geprägt, noch elektronisch angebracht oder gespeichert, sondern muss vom Karteninhaber selbst per Hand in ein Feld geschrieben werden, das eigens für die Unterschrift vorgesehen ist. Dann ist auf der Rückseite die Kartenprüfnummer zu finden, die CVC2 oder CVV2 genannt wird. Sie ist im Gegensatz zur Prüfziffer sichtbar. Sie ist allerdings nicht geprägt und auch nicht elektronisch auf dem Magnetstreifen gespeichert. Dann müssen wir uns noch mit der PIN beschäftigen.

Die PIN ist niemals vom Magnetstreifen lesbar. Sie wird direkt online mit dem Kreditkartenherausgeber verglichen. Der Kunde erhält die PIN in der Regel direkt zu Beginn bei der Aushändigung oder Übersendung der Kreditkarte, allerdings ein wenig zeitversetzt und in einer gesonderten Sendung, damit der Missbrauch der Karte vermieden wird. Es gibt auch Kreditinstitute, bei denen die PIN nochmals extra angefordert werden muss und nicht automatisch ausgegeben wird. Die PIN ist wichtig, wenn man an Geldautomaten Bargeld abholen möchte, oder kann auch bei Transaktionen im Ausland wichtig sein, wenn man sie an einem Zahlungsterminal durchführt.

Die Kreditkartennummer im Fokus

Nun schauen wir uns die Kartennummer noch etwas genauer an. Diese Kartennummer besteht aus zwölf bis sechzehn Stellen. Sie ist auf Kreditkarten und auch auf anderen Karten mit Magnetstreifen zu finden. Die Kreditkartennummer ist wichtig, damit die Karte eindeutig identifiziert werden kann. Durch die Kreditkartennummer kann die Karte zum Beispiel einer Person zugeordnet werden, wenn sie am Geldautomaten genutzt wird. Durch die Kreditkartennummer kann durch Abgleich mit der PIN die Identität bestätigt werden. Auch wenn Kaufverträge geschlossen werden, kann die Kreditkartennummer dazu genutzt werden, um den Kunden zu identifizieren, der sich durch seine Unterschrift dann auch selbst identifiziert.

Kreditkartennummer und Unterschrift bieten in diesem Falle den perfekten Nachweis. Im Normalfall haben Kreditkartennummer 16 Stellen, allerdings haben Karten von American Express nur 15 Stellen, die vorn auf Karte sichtbar sind, aber auch auf dem Magnetstreifen bzw. Chip gespeichert sind. Bei den ersten sechs Ziffern handelt es sich um den BIN-Code, der folgende Informationen enthält. Die Kreditkartengesellschaft ist durch die ersten vier Ziffern zu erkennen, die fünfte Ziffer zeigt auf, um welche Kreditkartenart es sich handelt und die sechste Ziffer gibt schließlich Aufschluss darüber, ob es sich um eine Firmenkarte, eine Zweitkarte oder Ähnliches handelt. Die übrigen 10 Ziffern sind die Kontonummer des Karteninhabers und die letzte Ziffer dient dann als Prüfziffer.

Man sieht also, es gibt auf einer Kreditkarte so viel zu entdecken, aber dadurch, dass sie tagtäglich selbstverständlich genutzt wird, verschwendet kaum jemand einen Gedanken an all die Angaben, die auf der Karte zu finden sind. Ein wahres kleines Datenwunder findet sich in unserer Geldbörse und sollte durchaus einmal Beachtung finden.