Infos zur Kreditkarte und Schufa

Kreditkarten im Vergleich

Heutzutage hat schon jeder von der Schufa und der Schufaabfrage gehört. Es wird viel geredet und getuschelt, wenn es um die Schufa geht, aber so genau weiß dann doch keiner, welche Informationen dort gespeichert werden, warum dies getan wird und der überhaupt berechtigt ist, diese Informationen abzurufen. Also schauen wir doch zunächst einmal, mit welcher Art Unternehmen wir es zu tun haben, wenn wir von der Schufa sprechen und was dort genau passiert. Fakt ist, dass der Markt in der heutigen Zeit mit Angeboten überschwemmt wird und manchen Kunden allzu leicht zu verführen sind, mehr Geld auszugeben, als ihnen zur Verfügung steht. Ganz fix steckt man dann in einem finanziellen Engpass. Der nächste Schritt ist dann ganz logisch. Man nimmt seinen Dispokredit bei der Bank in Anspruch oder schließt einen Ratenkredit ab.

Die Kreditgeber möchten natürlich wissen, wem sie ihr Geld anvertrauen und hier kommt die Schufa ins Spiel. Sie können mit ihren Informationen das Vertrauen des Kreditgebers in den Kunden herstellen. Die Schufa stellt Informationen über Privatpersonen bereit. Das Interessante ist hierbei allerdings, dass bei der Schufa - entgegen der landläufigen Meinung - mehr als 91 Prozent positive Informationen über Privatpersonen gespeichert sind. Die Schufa macht es überhaupt möglich, dass man in Minutenschnelle einen Ratenkauf oder einen Handyvertrag abschließen kann. Nur durch sie kann man auf Rechnung bestellen oder schnelle Kredite bekommen.

Ammenmärchen über die Schufa

Es kursieren sehr viele Gerüchte über die Schufa. Jeder hat davon gehört, jeder tuschelt, aber Genaues weiß man nicht. Es gibt einigen Irrglauben über die Schufa. Ein Großteil der Bevölkerung geht zum Beispiel davon aus, dass es sich bei der Schufa um eine Behörde handelt und dass man persönlich gar nichts mit der Schufa zu tun hat. Manche Menschen glauben, dass die Schufa eine Art Schuldnerregister sei und genauestens über die persönlichen Einkommens- und Vermögensverhältnisse Bescheid weiß. Das stimmt natürlich nicht. Wer nicht auch schon mal den Ausspruch gehört, "die Schufa hat unseren Kredit abgelehnt"? Das stimmt natürlich nicht. Einen Kredit kann nur derjenige ablehnen, bei dem der Kreditantrag auch gestellt wurde.

Die Schufa prüft auch nicht die Bonität von Personen und das Gerücht, dass sich der Score bei der Schufa verschlechtert, wenn eine Bonitätsauskunft angefordert wird, ist auch nur ein Märchen. Negativ ist es natürlich, wenn jemand in der Vergangenheit Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen ist. Das ist dann eine "negative Schufa", wie der Volksmund so schön sagt. Und wenn jemand als unzuverlässig gilt, wird kein Kreditgeber oder Verkäufer einen Vertrag mit einem solchen Kunden eingehen.

Kreditkarten und Schufaabfrage

Es gibt Menschen, die Wert darauf legen, eine Kreditkarte zu besitzen, ohne zuvor eine Schufa Auskunft einholen lassen zu müssen. Dies ist natürlich auch möglich. Es gibt auch Anbieter, die die Möglichkeit anbieten, eine Kreditkarte ohne Prüfung der Bonität zu beantragen. In vielen Fällen ist die möglich, weil die Kreditkarte schlicht und ergreifen auf Guthabenbasis arbeitet. Für Menschen, die einen negativen Eintrag in der Schufa haben, ist dies eine Möglichkeit, trotzdem die Flexibilität einer Kreditkarte zu nutzen.

Aber auch Menschen, die aufgrund ihres Status sonst keine Kreditkarte bekommen würden, können mit einer Kreditkarte auf Guthabenbasis alle Vorteile dieser Zahlungsform nutzen. Niemand würde einer arbeitlosen Person, einem Studenten oder anderen Personen aus einer "Risikogruppe" einer Kreditkarte ausstellen. Mit einer Karte auf Guthabenbasis ist alles möglich. Man kann über den Betrag verfügen, den man zunächst aufgefüllt hat und in diesem Rahmen ist man so frei, wie es andere Kreditkartenbesitzer auch sind. So ist auch noch ein Schutz vor Überkaufen gegeben, weil die finanziellen Grenzen nicht überschritten werden können. Diese Karten sind genauso weltweit einsetzbar, wie Kreditkarten, die auf Kreditbasis arbeiten und man kann sämtliche Vorteile nutzen.

Wie kann man eine solche Karte beantragen?

Es gibt nur sehr wenig Voraussetzungen, wenn man eine solche Kreditkarte auf Guthabenbasis beantragen möchte. Es entfällt viel Verwaltungskram, der bei herkömmlichen Anträgen notwendig ist. So muss zum Beispiel keine Bonitätsprüfung durchgeführt werden. Es müssen keine Einkommensnachweise erbracht werden und auch die Schufa Abfrage erübrigt sich. Auch Menschen, die negative Schufa-Einträge haben oder kein regelmäßiges Einkommen haben, können also jederzeit eine solche Karte beantragen. Es gibt sogar Kartenformen, die an Jugendliche ab 12 Jahren ausgehändigt werden können. Dies setzt allerdings das Einverständnis der Eltern voraus. Vom Aussehen her unterscheidet sich diese Guthaben Kreditkarte nicht von herkömmlichen Kreditkarten.

Der 16-stellige Nummerncode ist auf der Karte zu finden, ebenso wie die 3-stellige Prüfziffer auf der Rückseite der Karte. Die Kreditkarten auf Guthabenbasis unterscheiden sich in den meisten Fällen nur dadurch, dass die Karten ohne hoch geprägte Kartennummer ausgegeben werden. Die Karten sind also nicht einsetzbar, wenn ein Händler noch über ein altes Gerät verfügt, das mit der Ritsch-Ratsch-Technik arbeitet. Die Karten können aber weltweit dazu genutzt werden, Geld an Geldautomaten abzuholen. Die Karten werden überall da akzeptiert, wo man auch das Visa- oder MasterCard-Zeichen findet. Es muss halt immer darauf geachtet werden, dass ein ausreichender Betrag auf der Karte vorhanden ist, damit die Karte so flexibel einsetzbar ist, wie eine herkömmliche Kreditkarte.