Konten – wichtiger Bestandteil unseres Lebens
Konten sind eigentlich nur Tabellen mit zwei Spalten – Soll und Haben. Sie dienen dazu, die Geldbeträge in beliebig vielen Zeilen aufzunehmen. Zusätzlich dazu gibt es noch Hilfsspalten, in denen solche Informationen wie, die fortlaufende Nummer der entsprechenden Buchungszeile, das Buchungsdatum oder eine Erläuterung stehen. Identifiziert wird ein Konto immer durch die Kontonummer. Es stellt die die gebräuchliche Datenstruktur für den Zahlungsverkehr aber auch in der Buchhaltung dar. In privaten Bereich sind vor allen solchen Konten bekannt, wie das Girokonto, das Tagesgeldkonto oder auch das Festgeldkonto.
Aber egal wie sie bezeichnet werden, die Struktur der Konten entspricht der oben genannten, aber sie unterscheiden sich in den Konditionen und den Leistungen teilweise ganz wesentlich. Ein Girokonto beispielsweise dient der Abwicklung des ganz normalen Zahlungsverkehrs, Überweisen, Abbuchen oder Geld abheben. Während dagegen ein Tages- oder Festgeldkonto nur der Geldanlage dient. Es können natürlich auch verschiedene Konten miteinander kombiniert werden.
So kann beispielsweise ein bestehendes Girokonto durch ein Tagesgeldkonto ergänzt werden. Allerdings kann ein Tagesgeldkonto nicht als Girokonto genutzt werden, da bei Tagesgeldkonten der Einzug von und Auszahlung nur auf ein festgelegtes Referenzkonto möglich ist. Um das für die entsprechenden Bedürfnisse optimale Konto zu finden, ist es manchmal auch notwendig, den Anbieter zu wechseln. Viele Kunden schrecken davor zurück, weil ihnen der Aufwand zu hoch ist. Es gibt aber heute schon viele Banken, die einen Wechselservice anbieten und so den größten der Arbeit dem Kunden abnehmen.
Angebote vergleichen und das richtige Konto finden
Auf der Suche nach dem richtigen Konto ist ein Vergleich immer von Vorteil, denn es gibt auch in diesem Bereich unzählige Angebote mit unterschiedlichen Angeboten und Leistungen. Sehr beliebt sind beispielsweise kostenlose Konten. Aber nicht immer ist ein kostenloses Konto auch von Vorteil, weil daran beispielsweise ganz bestimmte Voraussetzungen geknüpft sein können, die sich für den Kunden als Nachteil herausstellen können. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn an kostenlose Konten die Bedingung geknüpft ist, dass der monatliche Geldeingang eine bestimmte Höhe verzeichnen muss. Ist das einmal nicht der Fall, wird der Kunde bei der Kontoführungsgebühr gleich richtig zur Kasse gebeten.
Gemieden werden sollten vor allem solche Konten, bei denen eine Gebühr für die Kontoeröffnung verlangt wird oder bei denen bei Überweisungen oder Abhebungen Kosten für den Kontoinhaber entstehen. Aber es gibt auch Anbieter, die für die Eröffnung eines Kontos ein Startguthaben zahlen oder die Guthabenzinsen bieten, die bei bis zu vier Prozent im Jahr liegen. Diese eignen sich beispielsweise auch sehr gut, um Geld zwischenzuparken. Ähnlich einem Festgeldkonto, bieten sie aber die Möglichkeit, täglich an das Geld heranzukommen.
Geprüft werden sollte auch, ob die Bank einen günstigen Dispokredit anbietet und ob das Konto über einen Pfändungsschutz verfügt. Auch über die Entscheidung, wie Konten geführt werden sollen, sollte vor Eröffnung nachgedacht werden, bei einer Bank vor Ort oder online.
Immer beliebter – Onlinekonten
Wer sich für ein Onlinekonto entscheidet, hat die Wahl zwischen Filialbanken und Direktbanken. Auch hier sollte vor der Entscheidung ein Vergleich unter den einzelnen Anbietern erfolgen. Direktbanken bieten ihren Kunden einen nicht von der Hand zu weisenden Kostenvorteil. Der Nachteil besteht darin, dass Direktbanken kaum Filialen haben und der Kunde sich mit einem telefonischen Kundendienst begnügen muss. Persönliche Beratung erhält der Kunde in den Filialbanken, hat hier allerdings den Nachteil, dass auf den Konten keine Verzinsung zu erreichen ist. Hier ist auch mit Kosten, wie Kontoführungsgebühren zu rechnen.
Wer sich also mehrere Konten einrichten möchte, um so einen besseren Überblick über seine Finanzen zu haben, für den bieten sich kostenlose Onlinekonten geradezu an. Ein weiterer Vorteil ist, mit einem Onlinekonto können die Bankgeschäfte zu jeder Zeit abgewickelt werden, auch nachts oder an Feiertagen. Konten online führen und verwalten ist einfach und geht schnell. Onlinebanking hat sich in den letzten Jahren bewährt und bietet dem Kontoinhaber eine einfache und unkomplizierte Handhabung. Und es erleichtert den Alltag ungemein, denn durch die Erledigung der Bankgeschäfte von zu Hause oder dem Büro aus spart der Kunde sehr viel Zeit.
